Du bist da, wenn es wirklich drauf ankommt – in den ersten Minuten, die in einem medizinischen Notfall über alles entscheiden können. Als nicht-ärztliche Fachkraft im Rettungsdienst übernimmst du medizinische Verantwortung, die ihresgleichen sucht.
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Ausbildungsform:
Duale Ausbildung (Rettungsdienstschule + Lehrrettungswache + Krankenhaus)
Studium möglich:
Ja (z. B. Notfallpflege)
Ausbildungsorte:
Rettungsdienstschulen
Du fährst raus, wenn der Notruf eingeht – und du weißt, was zu tun ist, noch bevor der Arzt oder die Ärztin eintrifft. Du beurteilst die Lage, leitest lebensrettende Maßnahmen ein, verabreichst Medikamente und stabilisierst Patientinnen und Patienten für den Transport. Das alles unter Druck, auf der Straße, im Treppenhaus, manchmal nachts um drei. Kein Bürojob, kein gewöhnlicher Gesundheitsfachberuf.
Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter sind die höchste nicht-ärztliche Qualifikationsstufe im Rettungsdienst. Sie übernehmen eigenverantwortlich die medizinische Erstversorgung am Einsatzort – von der Reanimation über die Versorgung von Verletzungen bis zur Betreuung psychisch belasteter Patientinnen und Patienten. Sie arbeiten im Team mit Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitätern sowie Notärztinnen und Notärzten und koordinieren den Einsatz bis zur Übergabe in der Klinik. Grundlage ist ein breites medizinisches Wissen – kombiniert mit der Fähigkeit, in Ausnahmesituationen einen kühlen Kopf zu bewahren.
Das sind deine Aufgaben
Hier kannst du arbeiten
Das solltest du mitbringen
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Notfallsanitäterin und Notfallsanitäter ist die höchste nicht-ärztliche Qualifikation im Rettungsdienst – mit einer dreijährigen Ausbildung, eigenem Kompetenzrahmen und der Befugnis, invasive Maßnahmen und Medikamente einzusetzen. Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter haben eine deutlich kürzere Ausbildung und im Team eine eher unterstützende Aufgabe.
Du wirst alarmiert, fährst mit Blaulicht aus, beurteilst die Lage innerhalb weniger Augenblicke und übernimmst die medizinische Versorgung – meist, bevor der Arzt oder die Ärztin eintrifft. Das kann ein Herzstillstand sein, ein schwerer Unfall oder eine psychische Krise. Du entschiedest, handelst, koordinierst und trägst Verantwortung.
Die Ausbildung zur Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter ist dual, du bist also bei einem Träger angestellt und bekommst eine Ausbildungsvergütung. Je nach Träger und Tarifvertrag sind das ca. 1.350 – 1.580 EUR brutto während der Ausbildung.
Ja, manche Einsätze gehen nah. Das gehört dazu und wird in der Ausbildung offen thematisiert. Die meisten Träger bieten eine Supervision, Nachsorgegespräche und kollegiale Unterstützung an. Wer lernt, damit umzugehen, wächst in diesem Beruf – fachlich und persönlich.
Ja, für den regulären Einsatz im Rettungsdienst ist der Führerschein Klasse B Voraussetzung. Den Führerschein für Einsatzfahrten mit Sondersignal erwirbst du im Rahmen der Ausbildung.
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